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Seerössle 2020 (Opti-B) mit Wind und Welle
 

Dieses Jahr musste die Seerössle-Regatta Corona-bedingt ohne Abend­programm stattfinden. Dafür bekamen die 24 Opti-Segler(innen) auf dem Max-Eyth-See 4 Wett­fahrten mit zeitweise viel Wind und Wellen geboten.

Am Samstag begann es kurz vor der Steuerleutebesprechung zu regnen und es hatte Wind! Hochmotiviert waren dann auch alle Optis schnell auf dem Wasser und die schau­lustigen Mamas, Papas und Betreuer standen aufgereiht auf dem Steg.

Da der Max-Eyth-See nicht so groß ist, muss man hier mehrere Runden (4 Runden) fahren. Es versprach eine spannende 1. Wettfahrt zu werden, welche Tim Engstler für sich entscheiden konnte, gefolgt von Maximilian Matern und Valentina Casini. Einige Kindern auf dem See und auch die Erwachsenen auf dem Steg, mussten die Erfahrung machen, dass es Herbst geworden ist. „Wind, nass und kalt“.

Der nächste Start folgte direkt im Anschluss. Als der Regen dann aufhörte, wollte der Wind auch nicht mehr richtig mitspielen. Da folgte dann der Abbruch der 2. Wettfahrt. Für viele eine willkommene Pause, um sich bei einer Tasse heißem Tee wieder aufzuwärmen. Später am Mittag wurde es dann wieder wärmer und es gab auch wieder etwas Wind. Für einen Start reichte es. Als dann die erste Gruppe in der Nähe der 2. Tonne waren, schlief der Wind leider wieder ein und dreht dann auch noch. In den ersten Ruf „Abbruch“, stimmten kurz darauf wohl alle mit ein. Ein lautes „Abbruch, Abbruch, Abbruch, ...“ konnte auch Wolfgang, der Wettfahrtleiter, nicht überhören und verkündete „Abbruch der Wettfahrten für heute“. An Land gab es dann noch belegte Brötchen und Hot-Dogs.

Sonntag Auslaufbereitschaft: 10 Uhr

Sonntagmorgen: kein Regen, dafür Wind und was für ein Wind mit Wellen. Wow! Alle Optis rauf auf den See und Richtung Startlinie.

Steife Brise beim Seerössle 2020

 

„Oder doch nicht?“ dachten sich wohl einige eher jüngere Optisegler. „Das ist mir viel zu viel Wind!“ und kamen gleich wieder zurück zum Steg.

Bei den Optis, die zur 2. Wettfahrt gestartet waren, konnte man in den Böen abwechselnd welche sehen, die mit großen Bugwellen zu kämpfen hatten.

Einige wenige schafften es ohne zu tauchen, andere tauchten vorne nur mit dem Bug ein und mussten anschließend aber pützen, pützen….und die, die nicht so viel Glück hatten, kenterten und versuchten nach dem Aufrichten des Bootes, dann gleich mit 2 Pützen, ihren Opti wieder einigermaßen leer zu bekommen, um die Verfolgung wieder aufzunehmen.

Maximilian Matern konnte als Erster durchs Ziel gehen, gefolgt von Henrik Vogel und Tim Engstler.

Auch die 3. Wettfahrt war noch von viel Wind mit Böen und Welle geprägt, welche sich aber bereits abgeschwächt hatten. Auch in dieser Wettfahrt gab es auch wieder einige Optis zu sehen, die deutlich Tiefgang hatten und Segler und Seglerinnen, die fleißig pützten. Auch diese Wettfahrt konnte Maximilian Matern für dich entscheiden. 2. Leni Hallmann, 3. Valentina Casini.

Eine 4. Wettfahrt konnte dann auch noch gesegelt werden, hier hatte der Wind dann schon deutlich abgenommen; zwar gab es hier und da noch ein paar kleinere Böen, aber damit kamen die Optisegler gut zurecht. Diesmal war Leni Hallmann die 1. im Ziel, 2. Maximilian Matern, 3. Augustin Mayer.

Ab der 4. Wettfahrt gab es einen Streicher, das bedeutet, jeder Optisegler(in) bekommt sein schlechtestes Einzelergebnis ge­strichen. Somit war die Spannung groß, welchen Platz man wohl hat. Da werden von den Kindern immer die wildesten Rechnungen erstellt.


Bei der Preisverteilung gab es nicht nur die Einzelwertung mit einem Wanderpreis für den 1. Platz:

1. Maximilian Matern (BYCUE)

2. Tim Engstler (LSC)

3. Henrik Vogel

Siehe Ergebnisliste unter http://www.raceoffice.org/results/seeroessle2020/Optimist-B

sondern auch einen Wanderpreis für die besten 3 Teilnehmer aus einem Verein. Dieser ging an die Teilnehmer vom Württembergischer Yacht-Club e.V. (WYC) mit Valentina Casini, Augustin Mayer und Elias Benz.

 

eine feuchte Angelegenheit

 

Vielen Dank, an die Regatta-Teilnehmer, Mamas, Papas und Betreuer. Kommt nächstes Jahr wieder!

Auch vielen Dank an die Wettfahrtleitung und an die Helfer vom StSC.