Regatten 2006

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North-Sails-Cup
Austragungsort: Segler-Vereinigung Kreuzlingen (Bodensee)
Termin: 07.04. bis 08.04.2006
Crew (Herren 1): Eberhard Renz, Tilman Miehle, Michael Hettich, Hans-Jörg Kern, Martin Stolz
Ergebnis: Platz 8 von 10
Regattabericht der Spirit of 25

North Sails Cup 2006: Gelungener Saisonstart für die Sportboot-freaks! Daniel Schroff Bereits zum sechsten mal fand dieses Wochenende in Kreuzlingen der internationale NORTH SAILS CUP statt. Diese Regatta für Sportboote hat sich in den letzten Jahren zum grössten Sportbootanlass seiner Art in Europa entwickelt. 49 Boote aus 5 Nationen fanden dieses Jahr den Weg nach Kreuzlingen an den Bodensee - und das, obwohl dieses Jahr alles unter einem etwas schwierigen Stern stand. Der kalte, lange Winter mit dem Rekordtief des Pegelstandes machte es der Organisation nicht einfach! Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, kam die Bedrohung eines möglichen Sperrgebietes durch die Vogelgrippe hinzu. Letzteres verflüchtigte sich glücklicherweise so schnell, wie es gekommen war. Geblieben war die enorme Unsicherheit den tiefen Wasserstand betreffend. Denn die Sportboote haben bis zu zwei Meter Tiefgang. Zwei Wochen vor der Regatta musste vom OK (Peter Fritschi, Sportpräsident SVK; Hans Wittich, Wettfahrtleiter SVB; Daniel Schroff und Claudia Böhm, North Sails Schweiz) ein Grundsatzentscheid gefällt werden. Durchführen: Ja oder nein? Das Sollziel des Pegelstandes war 3.10 m. Obwohl man am Stichtag noch gute 30 cm davon entfernt war (Pegelstand 2.78 m), war die einstimmige, optimistische Meinung: Durchführen!! Der Mut sollte belohnt werden. Der kurzfristig zurückgekehrte Winter mit starken Schneefällen und der anschließende tagelange Regen ließen den Wasserstand fast sprungartig bis auf 3.23 m ansteigen. So konnten am Freitag, 7. April die ersten dreißig Boote eingewassert werden. Davon nahmen schlussendlich gegen fünfzehn Teams am Warm-up Race teil. Diese Trainingsregatta soll vor allem den weit angereisten Mannschaften eine zusätzliche Möglichkeit bieten, sich an die Bedingungen des Bodensees zu gewöhnen, das Schiff nach der Winterpause wieder kennen zu lernen und es möglichst optimal zu trimmen. Eine schwache Bisenlage machte all dies möglich und es wurde ein lockerer Up-and Down Kurs gesegelt. Pünktlich um 11.00 Uhr trafen sich dann am Samstag, 8. April alle Teams bei schönstem aber eisigem Frühlingswetter zur Steuermannsbesprechung vor dem Clubhaus des SVK Kreuzlingen. Nach kurzen Worten schickte dann der Wettfahrtleiter Hans Wittich alle Segler aufs Wasser mit den Worten: "Wir wollen möglichst jede Chance nutzen!" Und von denen gab es am Samstag reichlich. Der anfänglich leichte Wind aus Richtung NE liess zwei Wettfahrten zu. Den ersten Lauf entschied der österreicher Josef Hackl auf der Melges 24 "Kookaburra" für sich. Er dominierte schon im vergangenen Jahr die Melges 24 Wertung und hatte sich scheinbar wieder viel vorgenommen. Die zweite Wettfahrt gewann der Zürcher Peter Kehrer auf dem Joker "entusiasmo" mit seiner lokalen Crew. Obwohl bereits für den Mittag Wind aus Westen angesagt war, wurde bei immer stärker werdenden Winden von NE zum dritten Race gestartet. Schon auf dem ersten Vorwindkurs fiel dann aber der Westwind mit einzelnen Böen ein. Die Wettfahrtleitung reagierte sofort und schoss dieses Race ab. Nun galt es, den ganzen Kurs sofort umzulegen, um den böigen, aber immer stärker und schöner werdenden Westwind zu nutzen. Nach kurzer Pause konnte dann zur 3. Regatta und anschliessend zum Race 4 gestartet werden, an die auch die Segler zurückdenken werden, die immer sagen, am Bodensee hätte es keinen Wind... Diese Rennen entschieden Marcel Simon auf der esse 850 "Discoqueen" sowie der Lokalmatador Tom Rüegge auf der Melges 24 "Music 55" für sich. Da bei dieser Sportboot Regatta nach dem ORC (Offshore Racing Congress) System gewertet wird, war es für die Segler kaum einzuschätzen, welches Schiff nach der Umrechnungsformel vorne liegen würde. Ausserdem gewann jeden Lauf ein anderes Schiff, was die unterschiedlichen Bedingungen der Rennen spiegelte. Beim gemütlichen Nachtessen wurde darüber spekuliert, ob der Wetterbericht für den 2. Racetag Rechtbehalten würde. Leider tat er das und so konnte am Sonntag nicht mehr gesegelt werden, da es nur noch in Strömen regnete. Die Wettfahrtleitung beendete um 10.30 Uhr offiziell den North Sails Cup. Nach der Rangverkündigung begann das grosse Auswassern und die Crews konnten für einmal früh den Heimweg antreten. 

Michael Hettich

Österreichische Meisterschaft
Austragungsort: Sportverein Weyregg SVW-YS (Attersee)
Termin: 28.04. bis 01.05.2006
Crew (Herren 2): Wolfgang Renz, Stephanie Schmidt, Oliver Jooß, Steffen Schenk, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 5 von 9
Regattabericht der Spirit of 25

Zur Österreichischen Klassenmeisterschaft gings für uns auf ein neues Revier, dem Attersee. Nachdem wir (Wolfi, Oli, Steffen und ich) schon Donnerstag abend losfuhren und bei Ulrike (Wolfis Schwester) übernachteten, kamen wir ausgeruht am Freitag Vormittag in Weyregg am Attersee an. Im Regen kranten wir das Schiff ein und der Regen war auch den Rest des Tages ein ewiger Begleiter. Zudem war der See spiegelglatt und ein eventueller Trainingsschlag viel flach. In der Nacht von Freitag auf Samstag stieß dann auch noch Stephie zu uns und unsere Crew war komplett. Samstag Mittag war dann der erste Start bei mäßigem und drehenden Wind, Regen und einem Thermometer, der immer mehr Richtung Null tendierte. Außer uns, waren noch 8 weitere Crews am Start. Auf Grund einem 180° Dreher und nachlassendem Wind wurde die Wettfahrt abgeschossen, auch zum Glück für uns, da es nicht besonders lief. Der Wind briste danach immer mal wieder auf, aber nie wirklich lang und aus unterschiedlichen Richtungen. Trotzdem reichte es zu 2 verkürzten Wettfahrten, die wir jeweils als 2 beenden konnten. D.h. nach dem 1. Tag, dass 3 Teams punktgleich die Wertung anführten. Am Abend gab es dann im Clubheim einen imposanten Beitrag zur Minitransat 2005 mit beeindruckenden Bildern. In der anschließenden Verlosung gewann Steffen dann noch einen Chartergutschein. Sonntag früh die Überraschung: Schnee auf dem Auto und rund um den See, aber dafür blauer Himmel und kein Regen mehr. Bei stabilem Wind von 2-3 Beauftragt konnten die restlichen 5 Wettfahrten gesegelt werden und wir waren somit einen Tag früher fertig, als geplant. Die Wettfahrten waren eng und interessant. Leider lief es für uns nicht mehr ganz so gut, wie am Vortag und wir erreichten die Platzierungen 8, 5, 4, 6 und einen abschließenden 5. Rang. Abends fand der Allianz-Galaabend im Golfclub von Weyregg mit anschließender Siegerehrung statt. Internationaler Österreichischer Meister wurde die Crew der New Vision, die die Wettfahrtserie klar dominierte. Wir wurden gute fünfte. Am Montag wurde dann noch das Boot ausgekrant und wir konnten entspannt Richtung Stuttgart aufbrechen.

3. OMEGA Traunsee Woche
Austragungsort: UYCT (Traunsee)
Termin: 25.05. bis 28.05.2006
Crew (Mixed): Elke Brück, Meike Eggert, Michael Hettich, Birgit Hettich, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 8 von 12
Regattabericht der Spirit of 25

Segeln zwischen schroffen Felsen, sanfter Hügellandschaft und Gmundener Porzellan - das ist der Traunsee! Schon zum zweiten Mal zog es uns Frauen aus der Beneteau 25-Crew zur Omega Traunsee- Woche ins Salzkammergut nach Österreich. In den vier ansässigen Clubs am Traunsee waren über 300 Boote mit gut 600 Seglern am Start - und auch das Rahmenprogramm versprach schöne Tage in einer Ferienregion. Auch dieses Jahr hatte wir zwei Männer aus Crew 1 und Crew 2 "ausgeliehen", da Katja und Catrin aufgrund von Prüfungen leider nicht mitfahren konnten. Am Mittwoch den, 24. Mai ging` s los; Elke Brück und Meike Eggert mit der Beneteau am Haken, Michael und Birgit Hettich zogen den Wohnwagen und Uwe Schenk folgte ein paar Stunden später im eigenen Auto. Im Union Yacht Club Traunsee in Gmunden wurden wir wieder freundlich und hilfsbereit empfangen. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Ankommens. Die "Spirit of 25" wurde für den nächsten Tag regattatauglich gemacht, wir holten unser "Welcome Package" (ein dunkelblaues Marinepool-Poloshirt und passende Kappe) ab und schliesslich musste ja auch noch das Vorzelt vom Wohnwagen aufgebaut werden. Abends wurde es dann empfindlich kalt und so entschlossen wir uns noch mal ins Clubhaus vor das offene Kamin zu sitzen. Regen begrüßte uns am Donnerstag, dem ersten Regattatag. Bei 2-4 Windstärken wurde um 13:00 Uhr die erste Wettfahrt angeschossen. 12 Beneteau 25 Yachten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz waren am Start. Der Wind war teilweise sehr böig und wir hatten alle gut zu tun mit hängen, hängen, hängen. Was vom Start her gut begonnen hatte, endete quasi im Disaster, da der Wind an der zweiten Leetonne abstellte und wir während des Tonnenmanövers mit so manchem Segler aus dem bisherigen ersten Drittel hinten eingeparkt wurden. In dieser Wettfahrt blieb uns dann leider nur noch der 11. Platz. Die Stimmung an Bord war jedoch trotzdem gut und mit neuem Elan, der leider zum Frühstart führte, ging es gleich an die zweite Wettfahrt. Wir rollten mit freiem Wind das Feld von hinten auf und konnten uns bis ins Mittelfeld vorkämpfen - da stellte der Wind zwischen dem x-ten Wolkenbruch irgendwann ab und die Wettfahrt wurde abgebrochen - Schade, das wäre unser Lauf gewesen. Abends war dann im Yachtclub Ebensee die Eröffnungsveranstaltung der Omega-Traunsee-Woche. Neben Reden, Musik und Essen gab es leider auch viel Regen und Kälte. Und so traten wir schon bald den Rückzug unter die warme Bettdecke an. Auch der Freitag stand ganz im Zeichen der Wetterkapriolen. Die erste Wettfahrt beendeten wir mit einem pers&oouml;nlichen Sieg, beziehungsweise dem 9. Platz. Dann schickte uns die Wettfahrtleitung zur Startverschiebung an Land. Der Wind hatte wieder mal abgestellt. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag im geheizten Zelt des Clubhauses in der Warteschleife. Als dann um 17:00 Uhr mit einer Tagesausbeute von nur einer Wettfahrt, aber mittlerweile viel Wind auf dem See, abgeschossen wurde, waren die Unmutsäußerungen der Segler nicht mehr zu überhören. Aber die abendliche Gala im Seeschloss Orth hatte für die Organisatoren Vorrang und somit konnte nicht mehr gestartet werden. Diese Freizeit nutzen wir gerne und in voller Segelmontur trat unsere Mannschaft die schon den ganzen Tag geplante Shoppingtour durch den Werksverkauf der Gmundener Porzellanmanufaktur an. Ganz zum Leidwesen unserer Männer an Bord. Abends fand die Gala im Seeschloss Orth statt. Es war eine rauschende Party aller teilnehmender Segler mit herrlicher Kulisse, gutem Essen, und fetziger Musik. Die Seamaster-Uhr von Omega ging zwar bei der Verlosung an eine 470er Seglerin, aber die Crew von Armin Haug gewann immerhin eine Großschot für ihre Beneteau und wir freuten uns mit den Clubkameraden. Der Samstag war unser letzter Segeltag. Die Hoffnung, doch noch genügend Wettfahrten zustande zu bringen, lag auf dem heutigen Tag und der Wind liess uns nicht im Stich. Bereits vor dem Auslaufen hatten wir aber noch ein Problem zu lösen. Der Bugkorb an der Backbord Seite war am Vortag aus seiner vorderen Halterung gebrochen. Wir dachten, dass die notdürftige Reparatur mit Tampen bis zum letzen Wettfahrtag halten würde, aber schon durch scharfes Hinschauen verabschiedete sich auch noch der hintere Bolzen und Uwe hatte den Bb-Bugkorb in der Hand. Zu allem Überfluss waren zwischenzeitlich das Startschiff und die anderen Segler bereits ausgelaufen. War`s das jetzt? Nein, Micha und Uwe zurrten die Reling am Vorstagsbeschlag so fest, dass wir ohne Risiko dagegen hängen konnten, während Elke, Meike und ich die "Spirit2 rechtzeitig zum Startschuss der 3. Wettfahrt zur Startlinie bugsierten. Das war ein toller Lauf. Zweiter an der Luvtonne, dritter am Leefass und ab da hielten wir an dritter Position das Feld hinter uns. Leider verloren wir auf der kurzen Zieleinfahrt noch 2 Plätze, da wir doch zu früh den Spinnaker herunternahmen, aber 5. von 12 - die Euphorie hatte keine Grenzen. Auch die nächsten drei Wettfahrten beendeten wir mit einer für uns beachtlichen Anzahl Boote hinter uns. Beim späteren Verladen fehlte uns natürlich der Bugkorb als Mastablage, aber dank dem Wirt vom UYCT, der uns eine Colakiste bis zum nächsten Jahr (!) ausborgte, hatten wir eine etwas ungewöhnliche, aber sehr stabile Auflage, auf die wir den Mast festzurren konnten. Die Siegerehrung brachte für die Crew von Armin Haug - Peter, Laura, Robert, Armin und Daniel den 1. Platz. Wir beendeten die Wettfahrtserie mit einem für uns guten 8. Platz von 12 gestarteten Beneteaus. Zufrieden zog unsere Karawane am Sonntag wieder Richtung Max-Eyth-See begleitet von sintflutartigen Regenfüllen. Unser Fazit: Nächstes Jahr fahren wir wieder hin! Elke Brück, Meike Eggert, Michael Hettich, Birgit Hettich, Uwe Schenk

Nordseewoche Bremerhaven-Helgoland
Austragungsort: Regattagemeinschaft NORDSEEWOCHE e.V. (Nordesee)
Termin: 03.06. bis 05.06.2006
Crew (Herren 2): Wolfgang Renz, Stephanie Schmidt, Markus Mehlen, Oliver Jooß, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 0 von 0
Regattabericht der Spirit of 25

Spirit of Helgoland Zuerst war es nur eine Idee, mit der Beneteau nach Helgoland. Zu Beginn des Jahres war ursprünglich geplant wie in den letzten Jahren auch, das Blau Band am Bodensee zu segeln und den Fahrtenseglern einen Besuch abzustatten. Es sollte eine Regatta für die Crew-Börse der Spirit of 25 sein. In der Crew-Börse finden sich interessierte Segler, die jedoch nicht Mitglied einer Stammcrew sind. Dann, keiner weiß mehr genau wann, kristallisierte sich heraus, dass die Crew-Börse keine Ambitionen für Pfingsten hatte, denn entweder waren die jungen Regattasegler unterwegs, oder es war ein Familienwochende angesagt. So bekam die Idee von der Nordsee nach und nach mehr Wirklichkeit. Für uns war aber klar, dass wir nur mit einem festen Dach über dem Kopf auf der Insel nächtigen wollten und so habe ich mich mit der Helgoländer Touristikagentur des Öfteren unterhalten. Das Hauptproblem war, dass wir ja nur zwei Nächte für fünf Personen wollten, die Helgoländer Pensionen aber lieber Wochenweise vermieten wollen. Am Tag vor dem Meldeschluss bekam ich dann einen Anruf, dass fünf Betten frei seien. Obwohl 50,- EUR pro Nacht und Person nicht gerade wenig waren, haben wir gleich zugeschlagen. Die Meldung ging noch am gleichen Tag raus! Leider konnte Steffen Schenk nicht mit, dafür sprang dann Markus Mehlen aus Überlingen ein. Er hat uns unseren Kiel wieder flott gemacht, nachdem die Spirit of 25 wegen eines Motorausfalls letztes Jahr ein Päuschen auf der Kiesbank vor Gohren gemacht hat. Es fuhren also Wolfgang Renz, Stephanie Schmidt, Markus Mehlen, Uwe Schenk und meine Wenigkeit. Jetzt war es Fakt, wir fahren nach Helgoland! In den darauffolgenden drei Wochen haben wir uns einmal die Woche im Club getroffen um uns und das Schiff auf die Tour vorbereitet. Angefangen beim Check aller Schoten, Leinen und Schäkeln bis hin zu Karten und GPS-Empfänger. Das Ressort Fahrten hat uns sogar noch eine neue Karte für die Weser zur Verfügung gestellt. Nach und nach haben wir die Tipps unserer Fahrtensegler für Wind, Strom, Wellen und Gezeiten zusammen gesammelt. Zuletzt bekam die Bordbatterie noch eine Ladung Strom, und dann ging es los. Auf zur Nordseewoche! Die Nordseewoche ist die bedeutendste deutsche Hochseeregattaserie in der Nordsee. Dieses Jahr jährte sie sich bereits zum 72. Mal. Es waren über 1.500 Teilnehmer mit mehr als 150 seegehenden Yachten am Start. Nach einer Zubringerragatta von Hamburg, Cuxhaven oder Bremerhaven aus, wird am zweiten Tag Rund Helgoland gesegelt. Dabei geht es eineinhalb mal um Insel und Düne mit einem Holeschlag gen Osten. Am dritten Tag wird die Helgoländer Acht zwischen Insel und Düne gesegelt. Anschließend geht es zurück wieder nach Hamburg, Cuxhaven oder Bremerhaven. Um dem LKW-Verkehr auf der A7 aus dem Weg zu gehen, brachen wir am Donnerstagabend gegen 21:00 Uhr auf. Da Steffi am Freitag noch zu tun hatte und mit dem Zug nachkam, war es zu viert angenehm erträglich im Auto. Die Fahrt nach Bremerhaven (Startpunkt der Zubringerregatta für Beneteau 25) ging relativ reibungslos über die Bühne, bis auf ein kleines Malör vor Bremen. Auf den letzten 70km kam leider keine Tankstelle mehr, und wir mussten einen Stopp am Standstreifen einlegen und unserer Spirit etwas Benzin aus dem Tank leihen. Um kurz nach 06:00 Uhr waren wir beim Yachtclub Weser und haben erstmal das Schiff abgestellt. Am Max-Eyth-Platz fanden wir einen Bäcker fürs (erste) Frühstück, da im Club selbst noch niemand zu sehen war (es war ja auch noch vor sechs in der Früh!). Im Anschluss an das Frühstück begannen wir das Boot auszupacken, den Mast zu stellen, diverse Leinen durch Dynema und diverse Schäkel durch Spleise zu ersetzen. Die Rettungswesten und Regattasegel wurden verstaut und allmählich waren die ersten Frühaufsteher im Yachtclub unterwegs, die uns aufs Gelände ließen. Im Clubhaus haben wir dann ein gemütliches zweites Frühstück mit Rührei, Speck und Krabben eingenommen. Nach dem Frühstück fanden wir den Kranmeister und haben das Unterwasserschiff am Dranhängend gesäubert. Da wir keinen Reininger hatten, musste Duschgel herhalten. Das hat aber auch sehr gut funktioniert. Und kurz nach Mittag schwamm die Spirit of 25 in der Weser. Im Anschluss daran machten wir uns auf, den Proviant einzukaufen. Um 20:00 Uhr ging die Nordseewoche dann mit der Begrüßung und Steuermannsbesprechung los. Wir, d.h. die Stuttgarter, wurden sogar extra begrüßt! Die Yachtclubmitglieder waren sehr nett und haben uns beim Festlegen der Route durch die Weser geholfen, haben uns mit Funkgerät und Zahlenwimpeln für die Startgruppe ausgestattet. Um 22:35 kam dann auch unsere Steffi mit dem Zug an. Frühstück gab es am Samstag keins, da der Yachtclub erst um 09:00 Uhr seine Tore öffnet, und leider keine Ausnahme machen wollte. Wir mussten um 07:00 an der Schleuse sein, das bedeutet um 06:00 aufstehen. In die "kleine" Schleuse passten dann doch 42 Schiffe, sehr beeindruckend! Pünktlich um 08:00 legten wir einen 0-Start hin und pflügten mit dem ablaufenden Wasser die Weser hinunter. Da der Wind hauptsächlich aus Nord-West kam, mussten wir nach Helgoland gegen an Kreuzen. Anfangs waren die Wellen noch verhältnismäßig klein, aber je weiter wir der Weser entkamen, umso größer wurden die Berge und Täler. Nach ca. sieben Stunden hatten wir Helgoland in Sicht, leider war das auch der Zeitpunkt, als der Strom wieder kippte. Die letzte Stunde wurde immer länger und länger. Völlig geschafft und am Ende wurden wir nach dem Zieleinlauf im Vorhafen von Helgoland von einem Börde-Boot mit einer Runde Rum empfangen. Das wärmte die Gemüter und wir suchten uns einen Platz im Hafen. Bei der Zubringerregatta ersegelten wir leider nur Platz fünf von fünf Booten nach ORC. Nachdem die ersten Segler bereits gegen 14:00 angekommen waren, war der Hafen inzwischen mehr als voll. Aber wir hatten Glück, denn die anderen Beneteaus und zwei Sprinten hatten noch einen Platz am Päckchen frei. So lagen wir dann an Position sechs im Päckchen. Wir hatten das kleinste Päckchen erwischt, aber bis wir an Land waren, wurde die eine oder andere Flasche herumgereicht. Der Helgoländer Nothafen war mit ca. 140 Schiffen richtig voll. Ein beindruckendes Bild, die vielen vielen Masten. Im Anschluss an das Verstauen und Trockenlegen des Bootes machten wir uns auf ins Oberland, um unser Quartier zu suchen. über den Fahrstuhl waren wir mit unserem Gepäck mehr als froh. Unsere Pension die Mocca-Stuben mit Blick auf die Düne vor Helgoland war sehr gemütlich. Trotzdem konnten wir uns aufraffen, noch einen Happen essen zu gehen. Aus diesem Happen wurde eine Fischplatte und wir aßen bis wir platzten. Seeluft macht wirklich hungrig! An diesem Abend waren wir zu erschöpft, um zur Party ins Unterland zu gehen. Mit vollem Magen schleppten wir uns dann nach dem Essen in die Kojen. Am nächsten Morgen (Pfingstsonntag) waren wir pünktlich um 07:00 Uhr beim Frühstück am Hafen. Gegen 07:30 war dann Wetterbreefing und Steuermannsbesprechung. Es wurden 26 Ktn Wind mit Böen bis 34 Ktn angekündigt (die kamen auch!). Als wir motiviert unser Boot klarmachten, erfuhren wir, dass die anderen Beneteaus nicht auslaufen 24 Regattasegeln wollten. Nach einigem Hin und Her, beschlossen auch wir unser Material zu schonen, da zur Kieler Woche zwei Wochen später alles heil bleiben sollte. Den Start zur "Rund Helgoland" konnten wir von der Hafenmohle aus beobachten. Eine Beneteau (der Lokalmatador) war dann doch noch ausgelaufen, aber wir bereuten unsere Entscheidung nicht. Es war beeindruckend, wie die Boote mit Wind und Welle zu kämpfen hatten. Es dauerte auch leider nicht lange, bis Polizei, Küstenwache und DZgRS zum Einsatz kommen mussten. Die Schiffe begleiteten alle Wettfahrten und gaben so ein sicherers Gefühl. Zwei Yachten kamen ohne Mast und eine Dritte ohne Großsegel zurück. Eine der Mastlosen sogar im Schlepp. Wir nutzen den Tag zum Erholen, Schlafen und zur Erkundung der Insel. Helgoland liegt ca. 45 Meilen vom Festland entfernt. Mitten in der Nordsee erhebt sich der mächtige rot leuchtende Fels mit seiner grünen Krone aus dem Meer. Auf einem Streifzug der Insel lernten wir einiges über die Geschichte der Insel. Ursprünglich friesisch war die Insel von 1807 bis 1890 in Britischer Hand. Nach dem zweiten Weltkrieg ging die Insel wieder an die Briten. Seit 1952 ist sie nun wieder deutsch. Am 18.April 1947 versuchten die Briten erfolglos die Insel zu sprengen. Die bis heute größte nichtnukleare Sprengung der Geschichte mit rund 4000 Torpedoköpfe, fast 9000 Wasserbomben und über 91.000 Granaten verschiedensten Kalibers; insgesamt 6700 Tonnen Sprengstoff. Doch die Zerstörung der Insel misslang. Die Explosion trug große Mengen Gesteins ab, sodass das Mittelland entstand. Seit dem nagen Wind und Meer an der Insel. Die berühmte "Lange Anna", das Wahrzeichen der Insel, ist ein 61 Meter hoch und muss doch Beton vor dem Meer geschätzt werden. An diesem Abend sind wir dann zur Seglerparty gegangen. Wir kamen gerade zur Siegerehrung des Tages als reichlich "Schiffsausrüstung" verteilt wurde. Die Party war jedoch nicht gerade großartig. Aber die Bilder des Tages, die waren spitze! Der Pfingstmontag begann die der Sonntag mit Frühstück um 07:00 und Wetterbreefing für die "Helgoländer Acht". Dabei geht es einmal um Düne und Insel. Dieses Mal war etwas weniger Wind angesagt; nur 4-5Bft. Voller Enthusiasmus liefen wir mit Genua 2 (für etwas mehr Wind) aus. Doch kaum waren wir aus dem Windschatten der Mole, wussten wir, warum unserer Konkurrenten die Genua 3 (die kleinste) gesetzt hatten. Bis zum Start waren es noch gut 15 Minuten. Dass sollte für einen Vorsegelwechsel reichen. Nachdem wir dies auf der Zubringerregatta auch schon gemacht hatten, denn außerhalb der Weser nahm der Wind erheblich zu, schafften wir es beim Startschuss an einer relativ guten Position zu starten. Zwischen der Insel Helgoland und der Düne stand ein kräftiger Strom mit Wind und Welle. Die Kreuz zur nördlichen Tonne war lang und "dreidimensional" wie Wolfi treffend bemerkte. Im Wellental war von den anderen Beneteaus lediglich die Segelnummer zu sehen. So eine Welle hatte ich noch nie zuvor erlebt. Es wurde aber noch lustiger, als wir nach der Kreuz den Spinnacker zogen! Zunächst begann Markus an der Leeschot zu reißen. Doch allmählich schwanden die Kräfte, und wir zogen zu zweit an der Leeschot. Es war ein Traum die Wellen hinunterzusurfen und die Logge zeigte stetig zwischen ungefähr 12 und 14,7 Knoten an! So ging es die Düne entlang gen Süden. Doch dann war es soweit, die Halse stand an. Nach kurzen Überlegungen ob wir den Spi nicht vor der Halse bergen sollten. Doch wir entschieden uns dafür mit Spi zu halsen, da Uwe als Vorschiffsmann sonst zweimal hatte aufs Vorschiff gehen müssen. Doch just in dem Moment, als wir die Schoten zur Halse in die Hand nahmen, rief Wolfi von hinten: "Moment, wir warten noch bis der Dicke da vorbei ist! Die Heckewelle will ich nicht während der Halse haben." Und das war auch besser. Die Welle kam genau quer ab. Sie traf uns mit voller Wucht. Das Vordeck verschwand in weißem Schaum, und im Cockpit stand das Wasser knöcheltief bis über den Travler. Die Halse gelang erstaunlich gut und der Ritt ging weiter. An der Leetonne wartete dann ein Sicherungsboot und zeigte uns an, dass die Bahn verkürzt wurde. Das hieß direkt ins Ziel und nicht mehr um die Insel. Wir kamen dann als zweite von vier ins Ziel. Diese Bahnverkürzung bescherte uns dann doch noch ein Mittagessen an der Fischbude und ein kurzes Mittagsschläfchen. Um 14:30 Uhr starteten wir dann zur Rückregatta nach Bremerhaven. Dieses Mal hatten wir Wind, Welle und Strom auf unserer Seite. Direkt nach dem Vorwindstart, setzen wir den Spinnacker. Die folgenden fünfeinhalb Stunden flogen wir gen Festland. Nach einer Stunde war kein Land mehr zu sehen. Und nach drei Stunden waren wir in der Schiffahrtsrute der Weser. Pünktlich um 20:00 Uhr überquerten wir wieder als zweite die Ziellinie und konnten den Spinnacker wieder bergen. Unsere Nacken waren Steif, die Pobacken schmerzten und wir waren froh wieder in Bremerhaven zu sein. Dank eines Schleppers, der um kurz nach acht noch durch die Schleuse wollte, die eigentlich schon um 20:00 Uhr schließen sollte, konnten wir gerade noch rechtzeitig in den Innenhafen gelangen. Denn am Dienstag war Ruhetag, d.h. keine Schleuse, keine Brücke und kein Kran. Das Schiff musste also noch an diesem Tag aus dem Wasser. Das ging auch schnell von statten, doch zum Mastlegen, hatten wir alle keine Lust mehr. Schnell das Nötigste aus dem Schiff geräumt, die Segelklamotten ausgezogen und auf in die Nacht, um irgendwo noch einen Happen zu essen zu bekommen. Denn wie bereits erwähnt macht Seeluft hungrig. Am nächsten Morgen begannen wir das Boot leer zu räumen. Alle Segel, Schwimmwesten und Leinen wurden säuberlich vom Salzwasser befreit und wieder getrocknet. Der Mast wurde gelegt und das Schiff für den Transport verpackt. Allerdings nahmen wir es nicht zurück nach Stuttgart, denn bereits zwei Wochen später stand die Kieler Woche an und das Schiff konnte glücklicherweise im Yachtclub stehen bleiben. Die Heimfahrt nach Stuttgart auf der A7 war dann zu fünft im Auto und bei Tag auch ohne Schiff noch sehr lange. Die Bodenwellen auf dieser etwas in die Jahre gekommenen Straße gab uns das Gefühl auf der Weser zu segeln mit einer kurzen und kabbeligen Welle. Dieses Segelerlebnis hatte sich echt gelohnt. Es hat richtig Spaß gemacht, und ich denke, dass die Chance besteht einen ähnlichen Tripp auch im nächsten Jahr zu machen. Für mich war es eines der erlebnisreichsten Abenteuer!  

Oliver Jooß

Kieler Woche
Austragungsort: KYC (Kieler Förde)
Termin: 17.06. bis 20.06.2006
Crew (Herren 1): Eberhard Renz, Tilman Miehle, Michael Hettich, Oliver Jooß, Martin Stolz
Ergebnis: Platz 22 von 28
Regattabericht der Spirit of 25

Kieler Woche 2006 mit der Beneteau 25 GER 390 Am Donnerstag 15.06. abends ging es los für die Crew 1: Eberhard Renz, Michael Hettich, Martin Stolz , Tilman Miehle und Olli Joos als Ersatz für Hans-Jörg Kern, der WM-Karten für Stuttgart während der Kieler Woche hatte. Martin, Olli und Tilman zuerst ohne Anhängelast nach Bremerhafen, wo die Spirit of 25 nach der Nordseewoche abgestellt war? Eberhard und Michael mit dem Wohnwagen direkt nach Kiel-Schilksee, wo wir am frühen Morgen ankamen und bald darauf in aller Ruhe das Boot einkranen und aufbauen konnten. In der Zwischenzeit waren Eberhard und Michael auch schon auf dem Segler-Campingplatz angekommen und hatten den Wohnwagen aufgebaut. Das Wiegen war dieses Jahr, dank unseres Gewichtsjokers Olli, ganz entspannt - bei der Beneteau 25 sind als maximales Mannschaftsgewicht 400kg erlaubt und das kann mit 5 Mann ganz nett knapp werden. So konnten wir dann auch den Abend kulinarisch mit Backfisch genießen. Am Samstagnachmittag sollte es dann zu den ersten Rennen losgehen, aber obwohl direkt vor Schilksee ausreichend Wind war, wurde an diesem Tag keine Regatta gesegelt, da auf den weiter draußen liegenden Bahnen zu wenig Wind war. Im Veranstaltungszelt wurde dann ausgiebig Fußball-WM auf diversen Großbildschirmen und sonstigen Fernsehern geschaut. Der Sonntag begann dann gleich wieder mit Startverschiebung und es war wieder Warten mit gepflegter Langeweile angesagt. Am späten Nachmittag kam dann doch noch Wind auf und wir konnten die Läufe 1 und 2 bei reellen Bedingungen (2-3 Bft.) segeln. Leider kamen wir dadurch erst gegen 21.00 Uhr wieder in den Hafen waren zum "Abrocken" mit der Nordlicht-Kultband United Four zu müde. Nach zwei Tagen waren bei allen Bootsklassen maximal 2 magere Läufe durchgezogen, deshalb war für den Montag Auslaufbereitschaft 8:30 angesagt. Der Wetterfrosch beim morgendlichen Wetterbriefing versprach auch konstante Winde um 2-3 Bft. und für den späten Nachmittag Durchzug einer Gewitterfront. Das Raussegeln auf die Bahn klappte wie vorhergesagt mit schönem konstanten Wind wunderbar. Leider hielt der konstante Wind immer nur für einen Start der Formula 18 Katamarane, die zusammen mit den Hobie 16 auf unserer Bahn waren. Kaum waren die 18er in der Nähe des Luvfasses, stellte der Wind ab und die Startvorbereitungen für die Beneteau 25 und die Hobies mussten abgebrochen werden. Die Formula 18 Kats quälten sich dann runter zum Leefass, wo dann ihr Lauf abgeschossen wurde. Dieses Startspielchen wiederholte sich dann so 3-4 Mal bis dann gegen 15:00 Uhr für diesen Tag abgeschossen wurde. Für die Heimfahrt erwischten wir einen wirklich schnellen Schlepp mit einem Reparaturserviceboot, das uns mit über 12 Knoten gen Schilksee schleppte. Man sieht, schlechte Windverhältnisse gibt es auch am Meer den ganzen Tag auf dem Wasser rumgehangen und erst kein Rennen gesegelt, dafür traf dann die Vorhersage des Wetterfrosches bezüglich der Gewitterfront voll ein. Leider kam das Gewitter genau zu der Zeit als das Stegfest der Beneteau-Klasse steigen sollte. Aber Klassenboss Harry organisierte schnell um und fand dann ein halbwegs trockenes Plätzchen hinter der Wasahalle wo dann die Bevorrate ziemlich schnell entsorgt wurden. Am letzten Tag hatte es dann wieder Erwarten richtig guten Wind mit 3-4 Bft. und es konnten 3 Läufe gesegelt werden. Im Lauf Nr. 3 hatten wir einen sehr guten Start, konnten lange Zeit gut mithalten und waren im Ziel dann 15. wobei wir etwas gehandikapt waren, weil das Genuafall nicht mehr richtig in der Klemme hielt und Olli dann die neu geschaffene Position des "Fallhalters" Übernehmen musste. Leider fuhren wir an diesem Tag in Lauf Nr. 4 und 5 gleich 2 Streicher, so dass wir am Ende auf Platz 22 von 28 Startern landeten. Das Vorbereitungssignal für den letzten Lauf an diesem letzten Tag kam gerade mal 2 Minuten vor "Torschluss" 14:00 Uhr. Beim Auskranen, welches glücklicherweise wesentlich weniger chaotisch wie letztes Jahr war, aber trotzdem gut 2 Stunden mit Anstellen dauerte, spielte Deutschland gegen Equador 3:0 was wir leider nur durch diverse Jubelschreie im Hafen verfolgen konnten. Die Heimfahrt nach Stuttgart am nächsten Tag verlief unspektakulär in gemäßigtem Zuckeltempo mit Hänger bzw. Wohnwagen.

Beneteau 25 GER 390 Tilman Miehle

Travemünder Woche (DM)
Austragungsort: Lübecker Yacht-Club LYC (Ostsee)
Termin: 21.07. bis 25.07.2006
Crew (Herren 2): Wolfgang Renz, Stephanie Schmidt, Oliver Jooß, Steffen Schenk, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 24 von 24
 
Europacup Sportsboat
Austragungsort: Lübecker Yacht-Club LYC (Ostsee)
Termin: 28.07. bis 30.07.2006
Crew (Herren 2): Wolfgang Renz, Stephanie Schmidt, Oliver Jooß, Steffen Schenk, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 4 von 11
 
Senatspreis/Berliner Meisterschaft
Austragungsort: Berliner Yacht-Club (Wannsee)
Termin: 13.10. bis 15.10.2006
Crew (Herren 2): Wolfgang Renz, Stephanie Schmidt, Oliver Jooß, Martin Stolz, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 13 von 24
Regattabericht der Spirit of 25

Nach zügiger Fahrt nach Feierabend erreichten wir Donnerstagnacht um ca. 23:15 Uhr den Berliner Yacht-Club am Wannsee. Der Wetterbericht versprach ein schönes Herbstwochenende für die Berliner Meisterschaft und den Senatspreis. Am Freitagmorgen erwartete uns aber leider Nebel. Wieder am Yacht-Club angekommen wurde das eingekrant und nachmittags um 14:00 Uhr war dann der erste Start. Der Nebel hatte sich verzogen, aber es war immer noch sehr bedeckt. Leicht drehende Winde bei 1-2 Windstärken erinnerten an den heimischen Max-Eyth-See. Die Luv-Tonne rundeten wir als 7., aber auf dem darauffolgenden Spi-Kurs verbesserten wir uns auf den 3. Platz. Auf der nächste Kreuz verloren wir einen Platz um als 4. auf den letzten Spi-Schlag zu gehen. Dort kämpften wir uns an das führende Trio heran und als sich dieses an der Leetonne gegenseitig blockierte, konnten wir mit einem weiten Steuerbordbogen die Zielkreuz als 1. in Angriff nehmen und als Sieger diese Wettfahrt beenden. Der Jubel war groß und da an diesem Tag keine weitere Wettfahrt mehr stattfand, konnten wir uns als Tagessieger über 2 Flaschen Sherry freuen. Der Samstag brachte etwas mehr Wind, aber leider immer noch Hochnebel bei tiefen Temperaturen. Am Start lief es leider nicht so besonders, so dass wir die Luv-Tonne im Hinterfeld rundeten, aber wieder konnten wir auf den Spikursen und auch auf den folgenden Kreuzen viele Plätze gutmachen und erreichten noch einen 10. Platz. Der Start zur nächsten Wettfahrt verzögerte sich wegen zweier Massenfrühstarts. Der 3. Start war dann unter Blackflag. Wir kamen super raus, aber leider wohl etwas zu früh, daher wurden wir nach halber Kreuz, wie 2 weitere Schiffe leider rausgewunken. Schade. Daher war erst mal Pause angesagt, bevor dann die letzten beiden Wettfahrten gestartet werden konnten. Diese schlossen wir als 15. und 13. ab. Dies bedeutete den 13. Zwischenrang. Abends gings dann zum "Oktoberfest" in die Fischerhütte. Zu Maßbier und Göckele gabs Wiesnmusik. Bei prächtiger Stimmung wurde auf den Bänken und Tischen getanzt, was einigen Holzbänken wohl zu viel wurde ;-). Am abschließenden Sonntag meinte es der Wind leider nicht gut mit uns und nach fast 4 ständigen Warten wurde die Boote zum Auskranen geschickt. Mit dem 13. Platz erreichten wir ein zufriedenstellendes Ergebnis und beendeten ein hervorragendes Wochenende. Steffie und Martin fuhren noch Sonntag abend nach Haus. Wolfi, Oli und ich unternahmen noch einem Stadtbummel um dann am Montag wieder Richtung Stuttgart aufzubrechen.

Uwe Schenk

Eiserne
Austragungsort: Deutsch Schweizerischer Motoboot Club (Bodensee)
Termin: 02.12. bis 03.12.2006
Crew (Crewboerse): Alex Wütherich, Stephanie Schmidt, Oliver Jooß, Steffen Schenk, Uwe Schenk
Ergebnis: Platz 14 von 19